Brot für die Welt

„Brot für die Welt“ ist der Name einer großen und bekannten Hilfsorganisation der evangelischen Kirche. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung von Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

1959 wurde zum ersten Mal zu einer Spendenaktion unter dem Namen „Brot für die Welt“ aufgerufen. Auslöser war eine schwere Hungersnot in Indien. Aus dieser Aktion wurde eine dauerhafte Einrichtung.

Im Laufe der Zeit hat sich die Art der Unterstützung verändert. Die Hilfe soll die Empfänger nicht beschämen. Sie soll die Menschen auch nicht abhängig von ständiger Hilfe machen. Es geht um schnelle Hilfe, zum Beispiel bei Hungersnöten durch Dürre, Überschwemmung oder Erdbeben. Und es geht um gezielte Förderung. „Brot für die Welt“ arbeitet mit Partnern in den Hilfsländern zusammen. Sie unterstützen die Menschen, Hilfsprojekte selbstständig durchzuführen. Das geschieht zum Beispiel durch den Bau von Kindergärten und Schulen, Krankenhäusern, Brunnen und Solaranlagen.

Aus: Christian Butt, Evangelisch: Was ist das? – Eine kleine Kirchenkunde, von Kindern illustriert, für Kinder erklärt. Erschienen im Calwer Verlag Stuttgart, 2011

Quelle: Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit

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Grafik: Calwer Verlag Stuttgart