Kita-Leiterin Yvonne Fänger verabschiedet

Nachricht 04. Oktober 2020

„Ich war einfach zwölf Jahre zur richtigen Zeit am richtigen Ort“

Am Sonntag wurde Yvonne Fänger in einem Gottesdienst in der Jakobusgemeinde verabschiedet. Die langjährige Leiterin der Jakobus-Kita ist in den Kirchenkreis Bramsche gewechselt, wo sie jetzt als Fachberatung/Assistenz der Kindertagesstätten-Geschäftsführung arbeitet.

Nachdem zwei Wochen zuvor Pastorin Kristin Winkelmann, die nach Hannover gegangen ist, verabschiedet wurde, war es am Erntedanktag Yvonne Fänger, der viele gute Wünsche für ihren Stellenwechsel mit auf den Weg gegeben wurden. Eröffnet wurde der Open-Air-Gottesdienst mit einem Erntedanktanz der Kita-Kinder vor der Kirche. Während vor 14 Tagen noch etliche Regenschirme in Sonnenschirme umfunktioniert wurden, um bei strahlend blauem Himmel ein wenig Schatten zu spenden, blieben die Regenschirme dieses Mal ungenutzt. An dem deutlich kühleren, windigen Tag hatte es kurz vor Beginn des Gottesdienstes aufgehört zu regnen.

Die Kita wäre heute nicht das, was sie ist, wenn Yvonne Fänger sich nicht so mutig und engagiert eingebracht hätte.

Pastor Hartmut Marks-von der Born

Mutig und engagiert eingebracht

In seiner Predigt blickte Pastor Hartmut Marks-von der Born auf die zwölf Jahre zurück, die Yvonne Fänger die Jakobus-Kita geleitet hat. Unter ihrer Ägide wurde die kleine, zweigruppige Einrichtung um eine Krippe für unter Dreijährige erweitert, und die damals noch sehr junge Kita-Leiterin habe sich das zugetraut. „Die Kita wäre heute nicht das, was sie ist, wenn Yvonne Fänger sich nicht so mutig und engagiert eingebracht hätte“, sagte Pastor Marks-von der Born. Alle Beteiligten, der Kirchenvorstand, die Eltern und nicht zuletzt die Mitarbeitenden, hätten ihr großes Vertrauen entgegengebracht. „Unter deiner Leitung ist ein vertrauenswürdiges, kompetentes Team entstanden“, so Pastor Marks-von der Born zu Yvonne Fänger. Claudia Lampe, Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Jakobusgemeinde, erklärte, dass Yvonne Fänger ihre neue Aufgabe vor zwölf Jahren mit Bravour übernommen hätte. Sie hat die Kita weiterentwickelt, um sie zukunftsfähig zu machen, hat großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit Kirchenvorstand, Gemeinde und Küsterin gelegt und war immer mit Ideen und Tatkraft dabei, ob beim Gemeindefest, beim Weihnachtsmarkt oder beim Benefizessen. „Kita und Gemeinde bilden eine Einheit, und zusammen wollen wir Menschen im Stadtteil einladen“, betonte Claudia Lampe die enge Zusammenarbeit von Kindergarten und Kirchengemeinde. „Danke, dass du die Jakobus-Kita zwölf tolle Jahre geleitet hast!“

Kita und Gemeinde bilden eine Einheit, und zusammen wollen wir Menschen im Stadtteil einladen.

Claudia Lampe, Vorsitzende des Kirchenvorstandes

Jakobus-Kita stets weiterentwickelt

Antje Marotz, Pädagogische Geschäftsführerin der Kindertagesstätten im Kirchenkreis Osnabrück, hob hervor, dass Yvonne Fänger das pädagogische Konzept der Jakobus-Kita stets weiterentwickelt hätte, immer in enger Abstimmung mit dem Kita-Team, und zahlreiche Baumaßnahmen begleitet hat – von der Krippe bis zum Wintergarten-Anbau, in dem die Kinder heute ihre Mahlzeiten einnehmen. „Darüber hinaus hat sie sich im Kirchenkreis engagiert, insbesondere im Kreis der Kita-Leitungen. Diese Erfahrung kann sie jetzt gut in unseren Nachbar-Kirchenkreis einbringen.“ Als Vertreter der Eltern bestätigte Sören Gödde, dass die Jakobus-Kita unter der Leitung von Yvonne Fänger zu einer Einrichtung gewachsen sei, „der wir unsere Kinder sehr, sehr gerne anvertrauen“. „Sie hat alle Herausforderungen gemeistert, ob es eine kleine war wie eine Maus im Gruppenraum oder eine große wie der Beginn der Corona-Pandemie“, sagte er. Die neue Kita-Leiterin Sandra Unland bedankte sich bei Yvonne Fänger im Namen des gesamten Teams: „Du hast zwölf Jahre alles gegeben für die Kita, dir Zeit genommen für die Bedürfnisse der Kinder, die Anliegen der Eltern, die Fragen der Kolleginnen und die Wünsche der Gemeinde.“ Dankbar zeigte sich auch Yvonne Fänger selbst, für die Erfahrungen, die sie in der Jakobus-Kita sammeln konnte und jetzt mitnehmen kann, aber auch für den großen Zusammenhalt. „Ich durfte auch mal straucheln, dann sind mir Hände gereicht worden, die mich aufgefangen haben“, sagte Yvonne Fänger in ihrem emotionalen Schlusswort. „Ich war einfach zwölf Jahre zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“