Ev.-luth. Jakobusgemeinde Osnabrück

Durchs Kirchenjahr: Pfingsten

Pfingsten kommt von dem griechischen Wort "Pentekoste". Das bedeutet übersetzt "der 50. Tag". Pfingsten feiert man 50 Tage nach Ostern. Weil es ein wichtiges Fest ist, feiert man es Pfingstsonntag und Pfingstmontag.

An Pfingsten feiert man die Ausgießung des Heiligen Geistes und die Gründung der christlichen Gemeinde. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die biblische Erzählung von dem Pfingstfest. Sie berichtet: Die Jünger und Apostel leben nach der Himmelfahrt von Jesus in Jerusalem zusammen. Der Heilige Geist kommt auf die Jünger herab. Er ist Gottes wirksame Kraft. Er ermöglicht, dass die Jünger und Apostel in anderen Sprachen predigen. Es ist das Pfingstwunder. Im Anschluss daran ergreift Petrus das Wort. Er fordert die Menschen zur Umkehr und Taufe auf. Daraufhin lassen sich viele Menschen taufen. Damit ist die erste christliche Gemeinde gegründet. Pfingsten nennt man deshalb häufig auch den "Geburtstag der Kirche".

Es gibt keine besonderen Bräuche zu Pfingsten. In manchen Gegenden werden die Haustüren mit Birkenzweigen geschmückt.

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Aus: Christian Butt, Warum hängt am Weihnachtsbaum kein Ei? – Das Kirchenjahr, illustriert von Kindern für Kinder. Erschienen im Calwer Verlag Stuttgart, 2010: www.calwer.com

Über den Autor: Dr. Christian Butt ist Pastor in Hamburg und arbeitet in dem Projekt "Kirche und Schule" des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Quelle: Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit (Grafik: Calwer Verlag Stuttgart)

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