Ev.-luth. Jakobusgemeinde Osnabrück

Durchs Kirchenjahr: Heilige Drei Könige

Sehr beliebt ist der Dreikönigstag am 6. Januar. Die Bibel erzählt, dass drei Könige aus dem fernen Morgenland einem Stern folgen. Über Umwege führt der Stern sie zur Krippe nach Bethlehem. Die Geschichte zeigt: Auch die ferne Welt kommt zu Jesus und betet ihn an. Als Geschenke bringen die edlen Männer die kostbarsten Gaben ihrer Zeit mit: Gold sowie die besonders wertvollen Baumharze Weihrauch und Myrrhe.

Viele wunderbare Erzählungen entstanden im Laufe der Zeit über die Heiligen Drei Könige. Sie werden Caspar, Melchior und Balthasar genannt. Einer der Könige gilt als Vertreter Afrikas.

Am 6. Januar gibt es vor allem in katholischen Gebieten den Brauch der Sternsinger. Kinder und Jugendliche verkleiden sich als die Heiligen Drei Könige. Sie gehen von Haus zu Haus, singen und sammeln Geld für Menschen in armen Ländern. Mit dem Geld werden Entwicklungshilfeprojekte unterstützt. An die Häuser schreiben die Sternsinger mit Kreide die Jahreszahl und C+M+B. Die Abkürzung steht für den alten lateinischen Segenswunsch: "Christus Mansionem Benedicat" – Christus segne dieses Haus.

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Aus: Christian Butt, Warum hängt am Weihnachtsbaum kein Ei? – Das Kirchenjahr, illustriert von Kindern für Kinder. Erschienen im Calwer Verlag Stuttgart, 2010: www.calwer.com

Über den Autor: Dr. Christian Butt ist Pastor in Hamburg und arbeitet in dem Projekt "Kirche und Schule" des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Quelle: Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit (Grafik: Calwer Verlag Stuttgart)

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