| Advent ist ein lateinisches Wort. Es bedeutet "Ankunft". In der Adventszeit bereiten sich die Christen auf die Ankunft von Jesus Christus vor. Diese wird an Weihnachten gefeiert. Die Adventszeit umfasst die vier Adventssonntage. Sie endet an Heilig Abend. Der erste Adventssonntag ist zugleich der Beginn des neuen Kirchenjahres. Früher war die Adventszeit eine Fastenzeit. Auch heute ist die Adventszeit von vielen Traditionen bestimmt. Mit den Bräuchen wird die Vorfreude auf Weihnachten gesteigert.
Der Adventskranz: Auf dem Kranz befinden sich vier Kerzen. Jeden Sonntag wird eine mehr entzündet.
Der Adventskalender: Vor allem für Kinder gibt es bunte Kalender mit Bildern zur Advents- und Weihnachtszeit. 24 Türchen sind in den Kalender eingefügt. Hinter ihnen befinden sich Süßigkeiten oder andere kleine Besonderheiten.
Die Adventsbäckerei: In der Adventszeit werden viele Kekse und Plätzchen gebacken. Die Rezepte dafür sind oft sehr alt. Häufig wird mit den Leckereien an Ereignisse oder besondere Menschen der Adventszeit erinnert (der Spekulatius erinnert zum Beispiel an die Geschichte von Nikolaus).
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Aus: Christian Butt, Warum hängt am Weihnachtsbaum kein Ei? – Das Kirchenjahr, illustriert von Kindern für Kinder. Erschienen im Calwer Verlag Stuttgart, 2010: www.calwer.com
Über den Autor: Dr. Christian Butt ist Pastor in Hamburg und arbeitet in dem Projekt "Kirche und Schule" des Kirchenkreises Hamburg-Ost.
Quelle: Gemeindebrief – Magazin für Öffentlichkeitsarbeit (Grafik: Calwer Verlag Stuttgart)
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