Den Blick weiten

Nachricht 23. März 2018

Am Sonntag, 29. April, um 10 Uhr, lädt die Jakobusgemeinde, zusammen mit terre des hommes, zum nächsten „Gottesdienst mal anders“ ein. Der Gottesdienst guckt dieses Mal über den Tellerrand und möchte den Blick weiten – für die Not, vor allem von Kindern, in vielen Ländern, aber auch für die Vision von einer gerechten Welt.

terre-des-hommes-Referent Andreas Rister bringt eine Ausstellung mit, die auch nach dem Gottesdienst noch für einige Wochen zugänglich ist. Die Kollekte an diesem Sonntag ist bestimmt für ein Projekt von terre des hommes.

terre des hommes

terre des hommes – französisch für „Erde der Menschen“ – setzt sich seit den 1960er-Jahren für Kinder auf der ganzen Welt ein. Das Kinderhilfswerk schützt Kinder vor Sklaverei und Ausbeutung, hilft Flüchtlingskindern, kümmert sich um die Opfer von Krieg, Gewalt und Missbrauch und sorgt für die Erziehung und Ausbildung von Kindern. terre des hommes unterstützt Mädchen und Jungen, deren Familien an Aids gestorben sind, und setzt sich ein für das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen.

terre des hommes Deutschland e.V. wurde 1967 gegründet, um schwer verletzten Kindern aus dem Vietnamkrieg zu helfen. Heute werden weltweit und in Deutschland über 400 Projekte für ausgebeutete und benachteiligte Kinder gefördert – auch in Osnabrück, wo sich die Bundesgeschäftsstelle des gemeinnützigen Vereins befindet. terre des hommes schickt keine Helferinnen und Helfer aus Deutschland, sondern unterstützt einheimische Initiativen mit Spenden und durch Beratung. Die Projektpartner vor Ort organisieren Selbsthilfeprojekte und betreuen Kinder in sicheren Kinderschutzzentren. Neben der konkreten Kinderhilfe versucht der Verein durch Kampagnen und Lobbyarbeit Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft für entwicklungspolitische und humanitäre Themen zu sensibilisieren.

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Gottesdienst mal anders

Das „Gottesdienst-mal-anders“-Team der Jakobusgemeinde besteht derzeit aus Peter Bernhardt, Siegfried Brennecke, Björn Dehnen, Anja Düsing und Frank Waniek.